Zlatan Ibrahimović wusste offenbar nicht, dass EA Games mit seiner Person Geld verdient. So hat er anscheinend nie sein Einverständnis dazu gegeben, dass sein Name und sein Gesicht in lizensierten Fußballspielen wie „FIFA 21“ auftauchen dürfen.

Über diesen Fakt regt sich der Fußballstar auf und machte seinem Ärger nun via Twitter Luft. Zlatan fordert eine Untersuchung und bekommt offenbar auch Unterstützung von anderen Spielern.

Fußballer fühlt sich übergangen

Zlatan Ibrahimović hat offensichtlich das Gefühl, ausgenutzt zu werden. Für ihn sieht es so aus, als ob jemand all die Jahre Profit mit seinem Namen und Aussehen machen würde, ohne dass er daran beteiligt wird oder seine Zustimmung erteilt hat. Das schreibt der Fußballer auf Twitter:

Sein Kollege Gareth Bale von Tottenham Hotspur äußert sich dazu auch auf Twitter. Ob er genauso keine Ahnung hat oder ob er sich einen Scherz erlaubt, ist leider nicht ganz klar.

EA antwortet in einem Statement, dass alles seine Ordnung hätte

EA-Sports möchte natürlich für die FIFA-Reihe auch die offiziellen Spieler/innen-Namen, Vereine und Ligen nutzen. Dazu schließen sie diverse Deals mit den einzelnen Vereinen und Organisationen ab. So zum Beispiel auch mit FIFPro, einer weltweiten Vertretung von Profi-Fußballspielern und deren Interessen.

Auf die FIFPro verweist EA auch in ihrem Statement gegenüber Eurogamer. EA arbeite seit vielen Jahren mit der Organisation zusammen. Die FIFPro wiederum arbeitet mit diversen Lizenzgebern gemeinsam die Deals aus, die dann sowohl den Spielern als auch deren Verbänden zugutekommen würden.

Im Juni hat EA erst einen großen und auch öffentlich verhandelten Deal mit dem AC Mailand abgeschlossen. Der hat unter anderem zur Folge, dass der Club nicht in „Pro Evolution Soccer“ zu sehen sein wird, sondern exklusiv nur in den FIFA-Spielen auftaucht. Zlatan Ibrahimović spielt seit dem 01. Januar 2020 zum zweiten Mal in seiner Karriere beim AC Mailand, anscheinend wurde er aber nach seinen eigenen Aussagen nicht von diesem Deal in Kenntnis gesetzt und hat auch noch nichts von der FIFPro gehört. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Streit ausgehen wird.

Wie denkt ihr darüber? Meint ihr, man müsste jeden Spieler fragen, ob er damit einverstanden ist oder sind die Regelungen über den Verein genug? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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