The Legend of Zelda gehört zum Kanon der Nintendo-Fans. Auch der neuste Ableger der Reihe, Breath of the Wild, dürfte es in die meisten Sammlungen geschafft haben. Da Nintendo nun den zweiten Teil von Breath of the Wild entwickelt, nehmen wir von Gamelia einen Rückblick auf den ersten Teil.

Wie in allen The Legend of Zelda-Spielen müssen wir auch diesmal die Prinzessin vor dem Bösen retten. Das Böse tritt in Breath of the Wild wieder einmal in Gestalt von Ganon auf. Das Schicksal von Hyrule liegt erneut in der Hand von Link und der Prinzessin, denn nur gemeinsam können sie der Macht Ganons entgegentreten.

Link, wach auf!

In Breath of the Wild erwacht Link nach 100 Jahren im Schrein des Lebens. Von Gedächtnisverlust geplagt, packt er seine sieben Sachen und bricht auf. Man erkundet die Umgebung des Schreins und trifft auf einen alten Mann, der Link von der Schreckensherrschaft Ganons berichtet. Nachdem wir einige Aufgaben für den alten Mann erfüllt haben und uns sozusagen die Grundfertigkeiten des Spiels angeeignet haben, erfahren wir, wer der Mann in Wirklichkeit ist. Nämlich niemand geringeres als der Geist von Rhoam Bosphoramus Hyrule, der letzte König von Hyrule. Er erklärt Link, was damals geschehen ist und wie er vor 100 Jahren ums Leben gekommen ist. Rhoam bittet Link, sich Ganon entgegenzustellen und seine Tochter Zelda und sein Volk zu retten. Nachdem er Link das Versprechen abgerungen hat, hinterlässt er ihm sein Parasegel und sendet ihn nach Kakariko zur Weisen Impa. Diese soll ihm helfen, sein Gedächtnis zurück zu erlangen.

Mit dieser Szene endet das Tutorial und man kann sich frei in der Welt von Breath of the Wild bewegen. Im Laufe des Spiels findet Link sein Gedächtnis wieder und befreit die Titanen und Völker Hyrules von der „Verheerung“ Ganons. Zur Belohnung erhält Link nach und nach bessere Ausrüstungen und Fähigkeiten. Er sucht Schreine auf, um stärker zu werden. Während seiner Abenteuer erlangt er auch das Masterschwert wieder, was für die Versiegelung von Ganon eine entscheidende Rolle spielt. Zu guter Letzt kämpft man sich den Weg frei, um Ganon zu besiegen und mit Hilfe der Prinzessin sollte dies am Ende auch gelingen.

Kapazität der Wii-U wird voll ausgereitzt

Der Fokus von Breath of the Wild liegt ganz klar auf der großen und offen gestalteten Spielewelt, die von Nintendo selbst als „Open Air“ bezeichnet wird. Laut dem Produzenten des Spiels Ejii Aonuma sollte das Spiel die maximale Größe haben, die die Wii U umsetzen konnte. Das Areal von Breath of the Wild entspricht ungefähr der Größe der japanischen Metropole Kyoto.

Wie in den Vorgängern der Reihe wird dem Spieler kein fester Weg vorgegeben. So kann man auch nach kurzer Zeit theoretisch den Bosskampf in Schloss Hyrule antreten. Jedoch ist dies nicht ratsam, da eine krachende Niederlage droht. Im Laufe des Spiels gewinnt Link immer neue Fähigkeiten, Ausrüstungen und Kampftechniken, die die Auseinandersetzungen erleichtern. Man will jeden noch so kleinen Winkel der riesigen Welt erkunden, um bloß nichts zu verpassen.

Um die Spielwelt besser erkunden zu können, stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. So kann man Pferde fangen, sie zähmen und anschließend reiten. Durch das Parasegel kann man von erhöhten Orten heruntergleiten. Aber die wohl beste Neuerung ist das Klettern, denn Link kann an fast allen Oberflächen entlangklettern. Einzige Einschränkung ist dabei die Ausdauer: geht Link diese aus, rutscht er ab oder stürzt in die Tiefe. Das Spiel enthält einen dynamischen Tagesablauf und Wetterwechsel, sodass das Klettern auch durch Regen erschwert werden kann.

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