Das Horror-Spiel „Phasmophobia“ zieht im Moment jeden in seinen Bann und man kann gar nicht anders, als es selbst einmal auszuprobieren. Obwohl ich selbst absolut kein Fan des Horror-Genres bin, hat es mich so fasziniert, dass ich schon ein paar Runden gespielt habe.

Trotz Early Access hat „Phasmophobia“ auf Steam durchgehend gute Bewertungen erhalten. Zu diesem schnellen Erfolg dürften vor allem die Streaming Plattform Twitch, aber auch YouTube beigetragen haben. Denn hier spielen einige bekannte Größen wie Gronkh oder die Rocket Beans das Spiel und haben sichtlich Spaß dabei.

Was ist Phasmophobia und worum geht es in dem Spiel?

Das im September erschienene „Phasmophobia“ ist ein Horror-Koop-Spiel, das sich immer noch in der Early Access-Phase befindet. Es kann am PC, aber auch optional in VR gespielt werden. Man spielt mit bis zu vier Mitstreitern und jagt Geister. Aus eigener Erfahrung hat man in der Gruppe mit vier Spielern den meisten Spielspaß.

In „Phasmophobia“ schlüpft ihr in die Rolle eines Geisterjägers und zieht mit euren Mitspielern los auf Geisterjagd. Ihr startet dabei in einem Van und bekommt dort erste Infos zu eurem Auftrag sowie sekundäre Ziele, die ihr erfüllen müsst. Die Hauptaufgabe ist aber, den Geist zu identifizieren.

Euch stehen dabei verschiedene Geräte wie Kameras, EMF-Radar, Geisterboxen, aber auch banalere Dinge wie Thermometer zur Verfügung. Diese können dann in den Räumen aufgestellt werden und sammeln dort Daten über den Geist. Zudem könnt ihr beim Erkunden des Hauses auch Beweise wie zum Beispiel alte Fotos finden.

Der Geisterflüsterer

Ein persönliches Highlight für mich ist, dass man mit dem Geist auch sprechen kann. Dieser reagiert auf eure Stimme und darauf, was ihr sagt. Für manche der Aufträge ist dieses Feature sehr wichtig, denn ihr müsst dem Geist bestimmte Fragen stellen. Ein Manko ist aber, dass ihr euch nur auf Englisch mit dem Geist unterhalten könnt, eine deutsche Sprachausgabe fehlt.

Ihr müsst bei eurem Gespräch aber aufpassen, dass ihr den Geist nicht zu sehr reizt, denn dieser wird nach und nach immer aggressiver. Geht er dann in den Rage-Modus, greift er euch an oder tötet euch sogar. Im weiteren Verlauf des Spiels steigt eure Paranoia und eure geistige Gesundheit sinkt. Das hat zur Folge, dass ihr mehr verrückte Erlebnisse habt. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch noch interessant, kann aber auch schnell umschlagen und unangenehm werden.

Durchweg positive Bewertungen

„Phasmophobia“ ist am 28. September erschienen und kommt durchweg positiv an. Es erreicht eine durchschnittliche Spielerzahl von 31.922 auf Steam. Im 24-Stunden-Peak spielten 78.501 und im All-time-Peak sogar 86.576 Spieler gleichzeitig. (Stand 13.10.2020)

Auch auffällig ist die positive Bewertung des Spiels, denn von 27.228 Reviews sind satte 97% positiv.

In den Reviews gelobt werden:

  • Der doch recht günstige Preis von 11,59 Euro
  • Die VR-Unterstützung, die besonders gut umgesetzt wurde
  • Die gut umgesetzte gruselige Atmosphäre mit dem ständigen Wechsel von Licht und Schatten
  • Das Teamplay, das für den Erfolg einer Mission essentiell ist. Für schwere Missionen empfehlen einige der Reviews, nicht auf Randoms zurückzugreifen, sondern eine feste Gruppe zu haben.
  • Die verschiedenen Arten „Phasmophobia“ zu spielen. So kann man die Gruppe aus dem Van koordinieren oder man steigt selbst in den Keller und stellt sich seiner Angst.

Die Kritik-Äußerungen sind eher überschaubar. Dort sind es vor allem die Bugs und Disconnects, die nunmal in einem Early-Acces-Game auftreten. Ein weiterer Punkt ist die zu kleine Auswahl an Karten und abwechslungsreichen Inhalten.

Horror-Highlights auf Twitch

Laut Twitch-Tracker liegt „Phasmophobia“ in den letzten sieben Tagen sowohl bei den durchschnittlichen Zuschauern als auch bei den geschauten Stunden auf Platz 7. Das Spiel ist vor allem wegen seiner Atmosphäre beliebt. Es sieht bis jetzt so aus, als ob Phasmophobia einen ähnlichen Hype auslösen könnte wie Among Us.

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