Der große Hype um „Cyberpunk 2077“ hat sich mittlerweile ein wenig gelegt und der Publisher hat einiges wieder gut zu machen. Zum einen sind viele Fans von der Performance auf den Last-Gen-Konsolen enttäuscht, zum anderen stehen CD Projekt Red einige Klagen von Investoren ins Haus. Während der Entwickler damit beschäftigt ist, das Spiel zu fixen, tauchen Aussagen eines angeblichen Mitarbeiters auf GameFAQ auf.

Auf GameFAQ spricht dieser über die chaotische Entwicklung und die gestrichenen Inhalte. Wie CD Projekt Red gegenüber der GamePro erklärte, seien diese Aussagen erfunden und würden „größtenteils keinerlei Sinn ergeben“.

Angeblicher Mitarbeiter plaudert aus dem Nähkästchen

CD Projekt Red musste im Laufe der Entwicklung und auch nach dem Release einige Kritik einstecken. Das positive Image der „Cyberpunk“-Entwickler ist durch die ganzen negativen Schlagzeilen stark angeknackst. Die zahlreichen Verschiebungen, die Crunch-Time, die verbuggte Release-Fassung, die katastrophalen Last-Gen-Versionen und die Klagen der Investoren machen neugierig darauf, wie es bei der Entwicklung ablief.

Auf das rege Interesse hat der vermeintliche Mitarbeiter reagiert. Auf GameFAQ spricht er anonym über einige gestrichene Inhalte wie Gang-Kriege, 50.000 Dialogzeilen und die früher beworbene U-Bahn gesprochen. Laut Aussagen des angeblichen Mitarbeiters seien diese Inhalte zugunsten des rechtzeitigen Releases in 2020 gestrichen worden, könnten aber durch DLCs ihren Weg ins Spiel zurückfinden. Auch ging er auf die Einmischung seitens der Investoren ein. Diese hätten Mitsprache bei der Gestaltung des Charakters Johnny Silverhand gehabt. Silverhand habe ursprünglich noch verrückter werden sollen, als er es jetzt im Spiel ist.

CD Projekt Red: Aussagen sind falsch

Die Aussagen des angeblichen Mitarbeiters wurden jetzt durch CD Projekt Red aber glaubhaft dementiert. „Die Aussagen sind frei erfunden und ergeben größtenteils keinen Sinn“, so CD Projekt Red gegenüber der GamePro. Die PR Stelle des Entwicklers macht dies auch an einem konkreten Beispiel fest.

In einem Auszug schreibt der angebliche Mitarbeiter darüber, dass der Entwickler Miles Tost eine Nebenquest mit einem MAX-Tax-Officer entwickelt haben sollte. Laut CD Projekt Red ist das aber falsch, schließlich habe Tost noch nie Nebenquests geschrieben.

„Miles ist ein Senior Level Designer, er schreibt keine Sidequests. Hat er noch nie gemacht. Aber da hat der Verfasser wohl mal kurz Google bemüht und dann einen Entwickler-Namen eingebaut, damit das authentischer wirkt.“

Wie es jetzt mit „Cyberpunk“ und den kommenden DLCs aussieht, bleibt abzuwarten. Erstmal können wir uns auf den kommenden Patch 1.07 freuen, denn dieser soll einiges fixen.

Was ist eure Meinung zu den Aussagen des angeblichen Mitarbeiters? Schreibt uns eure Meinung in Kommentare!

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