„Cyberpunk 2077“ ist eins der meist erwarteten Spiele 2020. Damit das Sci-Fi-Rollenspiel nicht ein weiteres Mal verschoben werden muss und noch am 19. November erscheinen kann, hat CD Projekt Red nun doch verpflichtend Crunch angeordnet.

Nachdem Jason Schreier für Bloomberg bereits darüber berichtet hat, äußerte sich Adam Badowski von CD Projekt Red zu der Situation. Eigentlich hatte CD Projekt Red im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass es keinen Zwang für Mitarbeiter geben werde, bei einer Crunch-Phase mitzumachen. (Kotaku Original Meldung) Dieses Versprechen musste das Unternehmen nun brechen und haben eine 6-Tage-Woche bis zum Release angeordnet.

Es wird nicht ohne Crunch gehen

„Diese letzten sechs Wochen sind unser Endspurt für ein Projekt, mit dem wir alle einen Großteil unseres Lebens verbracht haben. Etwas, das uns sehr am Herzen liegt. Die Mehrheit des Teams versteht diesen Druck, vor allem angesichts der Tatsache, dass wir das Spiel gerade erst zur Zertifizierung geschickt haben“, so Adam Badowski via Twitter.

Jeder Tag bringt uns sichtlich näher an die Auslieferung eines Spiels heran, auf das wir stolz sein wollen. Dies ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je treffen musste, aber jeder wird für jede zusätzliche Stunde, die er investiert hat, gut entschädigt. Und wie in den letzten Jahren werden auch im Jahr 2020 zehn Prozent des Jahresgewinns, den unser Unternehmen erwirtschaftet, direkt unter dem Team aufgeteilt.“

E-Mail an die Mitarbeiter

In der E-Mail an die Mitarbeiter, die Badowski an sein Team schickte, erklärte er, dass das Ziel nur mit Mehrarbeit erreicht werden könne. So müssen die Mitarbeiter nun an sieben Samstagen bis zum Release arbeiten, bekommen diese aber nach polnischem Recht bezahlt. CD Projekt Red dürfte sich aber trotzdem mit der Anordnung von Crunch keinen gefallen getan haben.

In der Vergangenheit wurden bereits Studios wie Rockstar Games und Naughty Dog dafür stark kritisiert. Viele der Mitarbeiter beschwerten sich über psychischen und physischen Druck, der mit der Crunch-Phase einherging. Jedoch scheint das im Fall von CD Projekt Red nicht so dramatisch zu wirken. Dennoch stecken wir nicht in der Haut der Mitarbeiter, um dies beurteilen zu können.

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